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Aktuelles

Informationen zur Änderung des Waffengesetzes 2009

25.10.2013

Merkblatt für Erbwaffen

03.12.2009

Aushang zu den Verpflichtungen der Vereine gem. Waffengesetz §15 Abs.5 zum Download


03.11.2009

Pressemeldung des StMI 448/09 vom 28.10.09

Mit den jetzt erlassenen Vollzugshinweisen konkretisiert Bayern die Anwendung der zum 25. Juli 2009 in Kraft getretenen Änderungen der Waffengesetze. Der Innenminister: "Im Vordergrund steht für mich ein bürgerfreundlicher und unbürokratischer Vollzug des neuen Waffenrechts. Wir haben darauf geachtet, Erschwernisse für unsere Sportschützen und Jäger, die täglich sorgsam und verantwortungsvoll mit Waffen umgehen, zu vermeiden. Ich bin sicher: Waffenbesitzer und Waffenbehörden werden sehr schnell eine vernünftige und für alle Seiten akzeptable Zusammenarbeit finden. Das gilt vor allem für die Möglichkeit, die sichere Aufbewahrung von Waffen stichprobenartig bei voller Wahrung des Wohnungsgrundrechts zu kontrollieren."
Die neuen Vollzugshinweise zum Waffenrecht können abgerufen werden unter StMI-Bayern.


01.10.2009

Mit der Änderung des Waffenrechts können durch die Landratsämter unangemeldete Kontrollen zur Überprüfung der ordnungsgemäßen Lagerung von Waffen und Munition bei den registrierten Waffenbesitzern in Deutschland durchgeführt werden. Was es dabei zu beachten gilt, können Sie hier nachlesen.


24.07.2009

Das Vierte Gesetz zur Änderung des Sprengstoffgesetzes, das in Artikel 3 die Änderungen des Waffengesetzes enthält, ist am 24.Juli 2009 im Bundesgesetzblatt Nr. 44 (I S. 2062) veröffentlicht worden. Die waffenrechtlichen Regelungen treten gemäß Artikel 5 Abs. 2 am Samstag, dem 25.Juli 2009, in Kraft.
Ab diesem Zeitpunkt gilt für das Schießen mit großkalibrigen Waffen die neue Altersgrenze von 18 Jahren; ausgenommen sind Einzellader-Langwaffen mit glatten Läufen. Für den KK-Bereich ist zu beachten, dass für Jugendliche (14 bis 18 Jahre) die Einverständniserklärung der Eltern nun bis zum 18. Lebensjahr reichen muss. Die Behörden können nun mit den Kontrollen der Aufbewahrung zu Hause beginnen. Wir nehmen dies zum Anlass, noch einmal daran zu erinnern, dass die Vorschriften über die Aufbewahrung von Waffen und Munition genauestens einzuhalten sind. Ferner können die Behörden nun auch nach Ablauf von drei Jahren - jederzeit - das Fortbestehen des Bedürfnisses überprüfen; der bloße Hinweis auf die Mitgliedschaft in einem Verein eines anerkannten Schießsportverbandes reicht nicht mehr aus.
Für den Erwerb der dritten und weiteren Kurzwaffe muss nun ein Nachweis geführt werden, dass der Antragsteller regelmäßig an Schießsportwettkämpfen teilgenommen hat; ausreichend ist nicht die Teilnahme an Vereinsmeisterschaften sondern eine über die Vereinsmeisterschaft hinausgehende Wettkampfteilnahme. Wer seine Waffen und Munition vorsätzlich entgegen den Aufbewahrungsvorschriften verwahrt und dadurch die Gefahr verursacht, dass Waffen und Munition abhanden kommen oder Unbefugte Zugriff erlangen, kann künftig mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft werden.
Sollte jemand illegale Waffen besitzen, räumt das Gesetz die Möglichkeit ein, diese bis zum Ende des Jahres 2009 ohne Bestrafung abzugeben (Amnestie wie 2003) Die neuen verschärften Regelungen müssen ab sofort zur Vermeidung rechtlicher Nachteile (z.B. Entzug der Waffenbesitzkarte) von allen Sportschützen sorgfältig beachtet werden. Der Deutsche Schützenbund appelliert an alle seine Mitglieder, die waffenrechtlichen Verpflichtungen genau zu beachten und sich an die rechtlichen Regelungen zu halten.
Den kompletten Gesetzestext finden Sie über diesen Link.

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